Über Kantare

Die Geschichte der Kantare® Gitarren begann im Jahr 1986, in Helsinki, Finnland, als der Meistergitarrenbauer Kauko Liikanen seinen Traum verwirklicht und seine tägliche Arbeit aufgegeben hat, um sich ganz dem Bau von Gitarren in seiner Werkstatt zu widmen. 

Foto: Kauko Liikanen,  in seinen früheren Jahren

insgesamt In den letzten drei Jahrzehnten stellte Liikanen Guitars etwa 1000 handgefertigte Gitarren her. Gitarren, die bereits seit einer Generation von Gitarristen – Studenten sowie Konzertgitarristen – gespielt werden. Liikanen Guitars wurden und werden weltweit verkauft, bis jetzt in insgesamt 18 Ländern.

Vor seine Karriere als renommiertester Konzertgitarrenbauer in Finnland, hat Kauko Liikanen als Forscher im Bereich Schalltechnik gearbeitet. Die erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen setzte er kreativ im Gitarrenbauen ein. Seine innovative und aufgeschlossene Einstellung führte zu einer Erfindung in der Gitarren-Baukonstruktion, als Kauko Liikanen zusammen mit dem Gitarrenbauer und Gitarrist Uwe Florath das Lens Resonance System (LRS®) entwickelte.​

Finnischer Gitarrist Osmo Palmu spielt eine Liikanen Guitar mit LRS® Double-Top  -Konstruktion in einem Konzert:

Der LRS® Resonanzboden wurde letztendlich im Jahr 2001 patentiert. Seitdem ist der LRS® Resonanzboden in allen Liikanen
A-Konzertgitarren Modellen und H-Gitarren Modellen eingebaut. In den letzten Jahren entwickelte sich die LRS®-Erfindung weiter: Sie wurde zusammen mit einer sogenannten „Double-Top -Konstruktion“ kombiniert.

Die Kantare® Classical Guitar – Marke wurde im Jahr 2006 gegründet, um allen Gitarristen die Vorteile der LRS® – Konstruktion zur Verfügung zu stellen.

Das Lens Resonanz System (LRS®), patentiert von den Gitarrenbaumeistern Kauko Liikanen und Uwe Florath, befindet sich in jeder Kantare® Gitarre. Der LRS® Resonanzboden ist für Gitarrenspieler jedes Levels vorteilhaft:

  • gute Ausgeglichenheit zwischen hohen und tiefen Tönen
  • langanhaltende Ausklingzeit
  • klarer und ebener Klang in jedem Ton und Akkord
  • ausbleiben von sogenannten „Wolftönen“

Finnischer Gitarrist Tatu Varis spielt mit Kantare® L100C-Modell, aktualisiert als Kantare® Brillante C-Modell:


Foto
unten: Messen von Resonanzen
mit dem „Kaukolator“ -Gerät

Dies waren die Grundlagen, hier nochmal von den Erfindern persönlich genauer und mit Fachbegriffen:
 
„Der Klang von einer LRS® Gitarre ist außergewöhnlich sensibel und reflektierend mit einer besonders langen Ausklingzeit, da die durch die Saiten erzeugte Vibrationsenergie gleichmäßig über den gesamten Resonanzboden verteilt wird. Die Resonanzwellen einer LRS® Decke sind ausgeglichener als bei traditionell gebauten Gitarren. Es gibt keine plötzlichen extrem hohen Amplituden-Aufschwünge, welche zu einem unharmonischen Klang und oft genug auch zu „Wolftönen“ in den absteigenden Frequenzen führen. LRS® erlaubt auch eine viel bessere Balance zwischen der Masse und der Steifheit des Resonanzbodens der Gitarre.“
Foto: Kauko Liikanen 2014, am Bauen eines
LRS®/DoubleTop Resonanzbodens

Mehr Informationen über die LRS® Konstruktion hier: 
Liikanen LRS guitar construction